Bioreact S

Bioreact S flüssig  Neu

 

Durch eine optimale Versorgung der Biogasanlage ist es möglich, auch bei hohen Raumbelastungen den biologischen Prozess zu stabilisieren. Ein Spurenelementmangel verringert die Aktivität der methanogenen Bakterien im Fermenter.
Hinweise auf einen Mangel können ein Anstieg des H2-Partialdruckes, ein Absinken der Methankonzentration und ein Anstieg der Propionsäure in der Gärflüssigkeit sein. Ein weiterer wichtiger Indikator ist das erstmalige Auftreten oder ein Anstieg der Isosäurenkonzentration. So entsteht bei einem Überschuss an H2- durch Methylierung von Propionsäure - Isobuttersäure. Welche Spurenelemente im Mangel vorliegen, zeigt eine durch unser akkreditiertes Partner-Labor durchgeführte ICP-Spurenelementanalyse.

 

Unser Ansatz

Vor dem Einsatz von Bioreact S werden die Anlagenparameter komplett erfasst, ausgewertet und prozessbiologisch untersucht. Für den Kunden ist dies unverbindlich, kostenlos und vertraulich.

Zur akuten Problemlösung wird eine von Bioreact entwickelte, vielfach bewährte Spurenelementmischung eingesetzt. Im späteren Verlauf der Behandlung wird die Spurenelementzusammensetzung an den individuellen Bedarf der Anlage und der darin lebenden Mikroorganismen angepasst.

Nach Wunsch kann Bioreact S in flüssiger oder fester Form bezogen werden.

 

Wirkung

Bioreact S  stellt das Fließgleichgewicht im Biogasprozess wieder her, indem es die Säurekonzentration deutlich senkt. Dadurch steigen die Methankonzentration und der Gasertrag. Die Abbauprozesse werden langfristig stabilisiert und die Gärbiologie auch bei hohen Raumbelastungen vor einem erneuten Säureanstieg geschützt.

 

Wirkung von Bioreact-Spurenelementen in 80 untersuchten Anlagen

Die Säurekonzentration sank nach Spurenelementeinsatz im Mittel von 5,77g/l nachhaltig auf 2,5g/l gaschromatographisch nachgewiesener Säuren (C2-C6).

Die Methankonzentration im Biogas stieg durchschnittlich um ca. 2%.